Das schwere kühle Nass trifft meine Haut

Langsam rinnt es ohne Ziel hinab

Ohne Geräusch oder einem Laut

Verfehlt es mein Auge nur sehr knapp

 

Der Geruch ist stark und ich atme ein

Die feuchte schwere legt sich auf meine Lunge

Die Tropfen sind schwer doch fein

Ich schmecke sie auf meiner Zunge

 

Ich warte endlos ohne Schutz und ohne Rast

Doch es stört mich nicht

Meine Kleider werden schwer und eine Last

Langsam verschwindet das Tageslicht

 

Kälte umschließt mich und breitet sich aus

Ich sehne mich nach Wärme

Langsam weicht alle Hoffnung aus mir raus

Doch ein Sonnstahl durchbricht die Wolken in der Ferne

 

Meine Augen sind durchtränkt und das öffnen schwer

Doch ich muss denn dort sehe ich Sie

Mein Körper regt sich und ist nichtmehr leer

Ich spüre ihre Präsenz und ihre Energie

 

Unsere Augen treffen sich

Die Tropfen laufen auf meine Lippe

Auf ihre hinauf und sie Küsst mich

Ein Gefühl wie eine Rettung vor der Klippe